Die Geschichte von Oostkapelle

Die Geschichte von Oostkapelle

Die Entstehung und  die Entwicklung von Oostkapelle ist  stark mit den ehemaligen Klöster von Rijnsburg und Middelburg verbunden, die Ländereien in und um Oostkapelle besaßen. Während des Mittelalters war Oostkapelle daher vor allem ein bedeutendes  geistliches und christliches Zentrum.  Die Kirche von heiligen St.Willebrord im Ortskern mit ihrem Kirchturm aus dem 14. Jhd. gehörte zu den fünf Hauptkirchen von Walcheren.

Wie in vielen Dörfern in Zeeland ist bis zum 20. Jahrhundert die Größe und die räumliche Situation  von Oostkapelle kaum verändert.  Im Laufe der Jahrhunderte blieb Oostkapelle ein kleines, überwiegend landwirtschaftlichen geprägtes  Dorf und grenzte an die im 17. Jahrhundert gebauten  Landsitze der Reichen und Adligen mit den dazugehörenden Gärten und Ländereien.

Um 1850 n. Chr. gab es in Oostkapelle von nicht mehr als die Dorpstraat, Molenweg  und an der Kreuzung dieser beiden Straßen die Kirche mit Kirchhof.  Die Windmühle  im Norden gelegene Windmühle  war auch schon vorhanden.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden weitere  Häuser entlang des Duinweges, was zunächst  zu einem Reihendorf führte. Durch das starke Bevölkerungswachstum nach dem 2. Weltkrieg  folgte in den 1950er Jahren  die  ersten planmäßig ausgeführte Dorferweiterung. Dies wurde die westliche Grenze zwischen Kirchenring, Dorpstraat und Duinweg mit der Torenstraat.

Obwohl die Ansätze  dafür bereits in den dreißiger Jahren zu sehen waren, wurden in den 1950er Jahren   auch die Möglichkeit zum Bauen der ersten Ferienhäuser an  der Küste von Walcheren zwischen dem Ortskern und den Dünen realisiert.

Zu Beginn der 1970er Jahre fand eine zweite Erweiterung zwischen Dorfstraße, Mühlenstraße und Brauerei-Straße (Vronesteijn) statt.  Dadurch rückte die  Dorpstraat auch ist räumlich in das Zentrum  des Dorfes.  Ab dann entwickelte sich Oostkapelle hat zu einem  ein bedeutenden Badeort mit einer umfangreichen Auswahl  an Ferienunterkünften. In der ersten Hälfte der 1970er Jahre wurde  westlich der Torenstraat gebaut und begann die Planung des Wohngebietes de Halve Maan .

Bron: www.plaatsengids.nl

Die Geschichte Oranjezon Naturschutzgebiet

Im 13. Jhd. n. Chr. wurden die Sümpfe westlich von Vrouwenpolder eingedämmt und  aufgestaut. So entstand u.a. die Gerstepolder und die Beekhoekspolder.  Der Sand vom Strand von Domburg formten durch Wind und Stürme die ersten Dünen.  Das wuchsen durch immer mehr Sand und Büschen zu einer unberührten, wilden Dünenlandschaft heran:  so entstand im Laufe der Jahre Oranjezon.

Das Gebiet war Teil der alten Markgrafschaft von Veere und erhielt seinen seinen Namen von den ursprünglichen Besitzern, die Grafen von Nassau, später Fürsten von Oranien und nicht, wie angenommen wird, um die schöne Aussicht auf die untergehende Sonne. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebiet von den Bewohnern  auf unterschiedliche Weise benutzt und dadurch auch seine Spuren hinterlassen. Jetzt ist es wieder ein Naturschutzgebiet und wird  verwaltet von der Vereinigung  Het Zeeuwse Landschap.

Bron: www.zeeuwseankers.nl

Das Wasserschutzgebiet

Um 1850 war der Gesundheitszustand in den südwestlichen Niederlanden sehr schlecht: Pocken, Typhus und Cholera waren an der Tagesordnung. Die Bewohner nahm dann ihr Trinkwasser aus Regentonnen und Rohr-Brunnen. 1889 kaufte die Gemeinde Middelburg einen Teil das Dünengebiet zur Gewinnung von sauberem Trinkwasser. Zunächst durch Brunnen und später wurde durch Arbeiter auch  Kanäle gegraben. Das Wasser floss durch Rohre bis zum Wasserturm von Middelburg. Es konnte eine große Menge an Wasser  gespeichert und von dort weitergeleitet  werden.  1995 stoppte die Wassergewinnung , aber im Notfall könnte  Oranjezon immer noch  innerhalb von 24 Stunden sauberes Trinkwasser an ganz Walcheren liefern.

Eine dynamische und abwechslungsreiche Landschaft

Das Naturschutzgebiet Oranjezon bietet alles, was ein Naturliebhaber sich wünschen kann. Die große Variation der Landschaft bietet eine Fülle von Pflanzen- und Tierarten. Oranjezon hat den Status Naturdenkmal  und 2008 wurde der Titel der “geologische Denkmal’ verliehen.

Es ist einer der wenigen Orte an der niederländischen Küste wo man beobachte kann , wie eine Dünenlandschaft  auf natürliche Weise entsteht und sich immer wieder verändert. Vom breiten Strand wird der Sand zum Fuß der Dünen geweht. Dort bleibt der Sand hinter der ersten Vegetation liegen. Dadurch wächst und verändert sich die Dünenlandschaft bei Oranjezon immer noch.

Quelle: www.zeeuwseankers.nl